SUFI RUHANIAT EUROPE

"the way of peace through the breath"


Proitzer M�hle
Der Altar im Tanzsaal

17. Ruhaniat Europäische Sommerschule
29. Juni - 6. Juli 2019

Ursprüngliche Natur: Entdecken Sie ein lebendigeres Leben

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“Das wirkliche Buch, das man studiert, ist man selbst und die Githas. Während sie die Worte des Heiligen Murshid sind, sind sie in Wirklichkeit die Reflektionen seines inneren Wesens. Es ist das innere Sein und nicht die Worte von Murshid, die der Reisende auf dem Weg zu Gott verstehen muss.” - Murshid Samuel Lewis

Die jährliche Sommerschule enthält viele Elemente:

  • Einführung auf den Sufi-Weg und die Sufilinie von Hazrat Pir-o-Murshid Inayat Khan, Hazrat Pir Samuel L. Lewis und Hazrat Pir Murshid Moineddin Jablonski.
  • Eine Auswahl von Klassen: für diejenigen, die schon auf dem Sufi-Weg sind, einschl. Sufi-BegleiterInnen, ebenso für jene, die Sufi-Übungen ausprobieren wollen.
  • Geführte Retreat-Prozesse mit Tänzen des Universellen Friedens, Meditation, Sufi-Zikr und Wazifa (mantrische Übung), Geh-Konzentration, Körperbewusstheit, Sufi-Seelenarbeit (soulwork), Sufi-Heilübungen, Stille und Sufi-Lehrgeschichten.
  • Eine wundervolle Art, um Übungen zu erfahren und mit den hauptsächlichen Sufi-LehrerInnen in Europa zu teilen.
  • Ein schöner Platz in der Natur, komfortable Unterbringung, und gesundes Essen inkl. verschiedener Diäten. Erlebe unsere Sufi-Café-Atmosphäre auf der Terrasse der Proitzer Mühle.
  • Eine freudvolle Gemeinschaft von Suchenden aus vielen unterschiedlichen Ländern und Sprachen, die gemeinsam „essen, tanzen und beten“.

Dieses Jahr werden wir in die verborgenen Schätze der „Schönen Namen“ des Lebens eintauchen. Wir werden auch die Sufi- und Zen-Abstammungsfäden unserer Linie erforschen, die sich in einer schönen Betrachtung des Wirklichen in und um uns herum in unserem Leben und unseren Beziehungen vermischen. Was im Zen „die wahre Natur“ genannt wird, nennen unsere Sufi-Vorfahren fitrah – vom schönen Namen Al Fatir abgeleitet: dem ursprüngliche Samen der Menschlichkeit, der uns eingepflanzt wurde, mit der Erlaubnis, aufzugehen und in all seiner Schönheit zu wachsen. Unsere Linie hat von vielen Lehrern und Lehrerinnen innerhalb und außerhalb des Sufiweges empfangen, einschließlich Ruth St. Denis, Raden Ayou Jodjana und Murshida Vera Corda. Von Hazrat Inayat Khan erben wir den Reichtum der klassischen sufischen Lehre und Praxis. Von seinem Schüler Murshid Samuel Lewis übernehmen wir seine aktive Anwendung der Praxis seines Lehrers in den Tänzen und Gängen sowie seine Erfahrungen in der Zen-Tradition von Nyogen Sensaki und Sokei An Sasaki. Von Murshid S.A.M.s Nachfolger Murshid Moineddin erben wir die spirituelle DNA eines Menschen, der seinen Sufi-Zen lebte, vom leuchtenden Mond der Führung bis zu seiner Reflektion in den Tiefen des Sees des Selbst.

Einige Klassen werden besondere Betonung darauf legen, unsere Übungen in einige der herausfordernden Bereiche unseres Alltagslebens zu bringen – Burnout, Altern, Sterben, Balance, Gesundheit und Heilung. Andere Angebote sind inspiriert von Pir Moineddin’s Seelenarbeit (soulwork), von Hazrat Inayat Khan’s „Die Seele Woher und Wohin” und von Murshid S.A.M.’s tiefer Praxis der Geh-Meditationen – unser eigenes wahres Leben gehen.

“Das Versprechen von Liebe, Harmonie und Schönheit wurde erfüllt, alhamdulillah! Ich denke, wir alle haben die Reise von Murshids robustem und radioaktivem Äußerem zu seinen innersten Herzen erlebt. Ein echter Murshid verfügt über alle Fanas (Auslöschungen) und kann diese durch Gnade an empfängliche Schüler auf ihrem Weg von Fähigkeit zu größerer Aufnahmefähigkeit vermitteln.“- Murshid Moineddin Jablonski

„Diese Kraft des Wissens, das tatsächlich in uns wirkt, ist Buddha. Das ist unser Gott. Wir verehren das. Wir verneigen uns nicht vor diesem Buddha, um ihn anzubeten. Wir meditieren darüber. Wir nennen nicht seinen Namen. Wir schauen nicht hoch zum Himmel auf und gucken nicht in die Erde, um es zu finden. Es ist in uns. Wir wissen nicht, wo der Buddha-Geist ist. Er ist nicht im Gehirn oder im Magen. Aber wir wissen, dass er existiert. Wir ruhen uns darin aus und meditieren.”
- Sokei-an Sasaki

“Du tauchst ein in dich selbst, um die Quelle des Lebens zu finden, um dort der Präsenz zu begegnen. Die Präsenz erschafft dich in jedem Moment immer wieder neu. Noch tiefer, fühle und kenne die Erde und erzähle ihr mit deinen Füßen von dir. Dann lernst du tanzen und drückst mit Deinem ganzen Körper aus, was du fühlst und wie du bist.. Und die Erde wird antworten. Sie wird dir wunderbare Dinge über ihre Liebe zu all den Kreaturen erzählen, die sie trägt und nährt. Also tauche tief ein!” - Raden Ayou Jodjana

Unsere Sommerschule ist dem Dienst am Frieden gewidmet und dem Wohl aller lebenden Wesen. Murshid Samuel L. Lewis (1896–1971) war ein Mystiker, geschult sowohl in Zen wie auch im Sufismus und in beiden Traditionen anerkannt. Er fühlte, dass Spiritualität mit lebendiger Erfahrung zu tun haben sollte, nicht mit Konzepten und Theorien. Sein spiritueller Nachfolger, Pir Moineddin Jablonski (1942–2001) glaubte, daß Spiritualität nur völlig verkörpert verwirklicht ist: mit allen Elementen der Persönlichkeit – Licht und Dunkel einbezogen – in einem Leben voller Freude und Mitgefühl. Beide lebten und lehrten in der Tradition von Hazrat Inayat Khan (1882–1927), der eine Form des Universalen Sufimus in den Westen brachte. Auf diesem Pfad werden alle verschiedenen spirituellen Welt-Traditionen gleichermaßen als Ausdruck des Heiligen anerkannt und geehrt.

Circle of dancers

Wenn Du den Sufiweg erforschen möchtest, ist die Sommerschule ein guter Platz zum Starten. Die Vielfalt der Klassen sowie das Miteinander von Menschen aus vielen verschiedenen Ländern sind belebend und stärkend. Wenn Du den Weg schon seit längerem gehst und Herausforderungen begegnest, kannst Du hier sowohl Unterstützung als auch Weggefährten finden, die Dich mit offenen Herzen und Armen begrüßen.

Du bist herzlich willkommen – wir freuen uns auf Dich!

Murshid Saadi Neil Douglas-Klotz, Direktor

Angebotene Klassen 2019

Murshid Saadi Neil Douglas-Klotz

Murshid Saadi Shakur Chishti (Schottland):

Ursprüngliche Natur:
das lebendigere Leben entdecken

Von meiner neuen Arbeit werde ich verborgene Schätze der „Schönen Namen!“ des Lebens teilen, insbesondere jene, die uns auf neue Wege führen, um die Gegensätze zwischen dem spirituellen und dem alltäglichen Leben aufzulösen. Was im Zen die „ursprüngliche Natur“ heißt, bezeichneten unsere Sufi-Ahnen fitrah, vom Schönen Namen Al Fatir – dem uns innewohnenden ursprünglichen Samen der Menschheit zu erlauben, sich zu öffnen und zu wachsen. Durch Tanz, Gang, Zikr, Meditation und Lehrgeschichten werden wir die uralten, vorreligiösen, menschlichen Wurzeln unserer Sufi-Buddhistisch-Universalen Traditionen erforschen. Das ist eine tiefe Ökologie der Seele.

Sufi-Zen für BegleiterInnen
Murshids Baraka and Saadi

Unsere jährliche Schulung für Guides, nur mit Genehmigung.

Samuel Lewis studierte mit vielen LehrerInnen während seines Lebens – Sufi, Zen, Vedanta – manchmal formal in einer Beziehung von „Bayat“ (Versprechen), aber meistens informell. In unserer jährlichen Klasse für BegleiterInnen (guides) werden wir die verschiedenen Wege erforschen, wie wir Individuen und der Gemeinschaft dienen können, sowohl formell wie informell, von einem Ort der Wirklichkeit aus, unterstützt von den Quellen, die wir von den LehrerInnen unserer Linie aus verschiedenen Richtungen empfangen haben.

Murshida Baraka von Kügelgen

Murshida Baraka von Kügelgen (Deutschland):

Mit der ursprünglichen Reinheit der Seele Körper und Geist heilen

"Die Seele ist niemals krank - die Seele erreicht durch den Atem, Körper und Geist einer jeden Person." - Murshid SAM. Doch wir blockieren oft diesen natürlichen Heilungsprozess... Das wollen wir untersuchen und vielfältige Wege üben, uns der Heilkraft zu öffnen und die Lebensenergie zu stärken – für uns selbst, für unsere Mitmenschen und für unsere Mutter Erde.

Murshid Tansen Philip O’Donohoe

Murshid Tansen Philip O’Donohoe (England)

Mystik und die Elemente

Auf der Basis von Murshid S.A.M.’s Kommentaren zum Papier von Inayat Khan, „Asrar ul Ansar: Mystik“ werden wir eintauchen in die Grundlagen der Mystik. Spirituelle Konzentration erfahren, unsere Bewusstheit der Energien des Atems vertiefen, einschließlich der fünf Elemente und ihrer Beziehung zum Atem. Weitere Betonung auf Murshid’s Elemente-Gängen-Konzentrationen, der Mystik des Klangs, Gebrauch von heiligen Worten und vielleicht Tänzen.

Murshida Sophia Gita Onnen

Murshida Sophia Gita Onnen (Deutschland):

 

Licht über Licht – Göttlicher Geist und Menschliche Psyche

"In der Gottesverwirklichung gibt es nichts und niemanden, der man nicht ist." - Hazrat Inayat Khan. Murshid Moineddin entwickelte die Soulwork für seine eigene Heilung und um seine Bestimmung als Pir der Ruhaniat zu erfüllen. Er ist uns Vorbild im Umgang mit dem Unannehmbaren, den vernachlässigten Schattenseiten. Er erfuhr deren Wachstum und Reifung als Schlüssel für eine ehrliche Lebendigkeit, die dem großen Leben dient. mit Soulwork (Seelenarbeit), Atem- u. Geh-Meditationen, Tänzen, Poesie, Stille, Gemeinschaft.

Die von ihm gelebte Wahrheit hat Moineddin befähigt, mit liebevoller Verantwortung und unnachgiebiger Weisheit, diesen Sufi-Pfad zu einer lebendigen Tradition und Überlieferung des 21. Jh. zu entwickeln. Durch die Soulwork wird nicht nur unser persönliches Wachstum wesentlich unterstützt, sondern auch der Gemeinschaftssinn, der Sinn für Sangha, wird mit echter Tiefe und Spielraum bereichert.

Sheikha Rahmana Dziubany

Sheikha Rahmana Dziubany (Deutschland):

 

Lied meiner Seele—Selbstfürsorge, Balance, Gesundheit

Jede Seele trägt ihr eigenes Lied und strebt danach sich auszudrücken. Die Sinnhaftigkeit unseres Lebens erschliesst sich aus dieser Melodie und ob es uns gelingt sie zu hören und ihr zu folgen. Wenn wir eins mit ihr werden, kann uns dies zu geistigen Höhenflügen verleiten, birgt aber auch die Gefahr, dass wir zu sehr für unsere Ideale und Ideen brennen und den Anforderungen des Alltags nicht gewachsen sind. Oder wir verlieren durch Lebenskrisen die Anbindung an das Heilige in uns und verstummen. Diesen Zustand, den die moderne Medizin Burnout nennt, kennen die Sufis als "die dunkle Nacht der Seele." Mit den unterschiedlichsten Übungen aus unserer reichen Sufitradtion widmen wir uns den Aspekten von Selbstfürsorge, Balance und nachhaltiger Gesundheit. Dabei sind die Grenzen unseres Körpers und unsere psychische Belastbarkeit der Massstab. Die Sommerschule ist der geeignete Raum uns auf unsere innere Melodie einzustimmen und unsere Grenzen bewusster wahrzunehmen. Wir werden die Übungen in ausgedehnten Stillephasen in uns verankern und bei stabilem Wetter unterschiedliche Plätze in der Natur rund um die Proitzer Mühle aufsuchen.

"Etwas öffnet unsere Flügel. Etwas läßt Langeweile und Schmerzen verschwinden. Jemand füllt die Tasse vor uns : wir schmecken nur heilig." - Mevlana Jelaluddin Rumi

Khalif Hauke Jelaluddin Sturm

Khalif Jelaluddin Sturm (Deutschland):

 

Hinter der Routine des Alltags das Wunder des Lebens entdecken

Nicht selten wollen wir vor dem Alltag fliehen – aber gerade hier spielt sich unser Leben ab. Deshalb wollen wir unsere ursprüngliche Natur und Spiritualität hinter der Routine des Alltags wiederentdecken. – Mithilfe von Hazrat Inayat Khans "Everyday Life" (Takua Taharat) Gathas und Sam Lewis Kommentaren, die uns dazu inspirieren.

Khalif Wali & Sheikha Ariënne van der Zwan

Khalif Wali & Sheikha Ariënne van der Zwan (Deutschland):

 

Die Reise der Seele

Wir werden mit den Lehren von Inayat Khan zu diesem Thema und mit den Lehren des klassischen Sufismus - wie Ibn Arabi's imaginale Welt – und anderen spirituellen Wegen in der Seele arbeiten. Wie immer ist das Ziel nicht, mehr zu "wissen", sondern einige der Lehren im täglichen Leben anwenden zu können.

Sheikha Alima Stoeckel

Sheikha Zubin Nur (Nederlands):

In unsere ursprüngliche Natur gehen

Eine der größten Geschenke, die Murshid S.A.M. uns gegeben hat, sind die Spirituellen Gänge. Spirituelle Geh-Übung ist im Osten gut bekannt, wo Menschen oft aufgewachsen sind mit Tassawuri (der spirituellen Praxis von Einstimmung und Konzentration auf einen spitituellen Lehrer oder ein Mantra) oder Vipassana (eine buddhistische Meditationsform und Geh-Übung). Wenn wir unseren wahren Gang gehen, haben wir unsere Wurzeln wiedergefunden und unsere Verbindung zu unserer Seele und können dies immer und überall verkörpern. „Was war unser Gang, bevor wir gehen konnten?” Laßt uns dahin zurückgehen, uns wieder einstimmen und zurückkehren zum Zweck unserer Seele.

Wenn wir unseren wahren Spaziergang gehen, haben wir unsere Wurzeln und unsere Verbindung zu unserer Seele wiedergefunden und können sie überall und überall verkörpern. „Was war dein Spaziergang, bevor du gehen könntest?“ Lass uns dorthin zurückkehren, uns neu einstellen und zum Sinn unserer Seele zurückkehren.

Sheikha Alima Stoeckel

Sheikha Alima Stoeckel (Deutschland):

 

Die Kostbarkeit des Erden-Lebens spüren – im Bewusstsein für seine Endlichkeit

„Ich verlasse deine Schwelle als ein Freund, meine Erde“ - Tagore

Der Kreis des irdischen Lebens beginnt mit unserer Geburt und endet mit unserem Tod. Das Woher und Wohin bleibt aus unserem Blickwinkel ein Geheimnis. Eintauchend in die Weisheit unserer Transmission werden wir  uns an der Schwelle des Lebens bewegen und die großen Themen von Leben – Sterben – Übergang erforschen. Möge dieses Erleben  einem bewussteren Umgang mit Sterben und Tod in unserer Gesellschaft dienen. Wir schöpfen aus dem reichen Schatz unserer Segenslinie mit Tänzen, Gängen, Meditationen, Soulwork. Basierend auf „Die Seele woher Wohin“ und anderen Schriften aus den spirituellen Weisheiten dieser Erde.

Leitung: Murshid Saadi Neil Douglas-Klotz
Co-Leitung: Murshida Sophia Gita Onnen und Murshid Tansen Philip O'Donohoe
Manager: Edmund Aziz Dixon
Organisatorische Leitung: Qadima Sabine Brandt

Info und Anmeldung: Qadima Sabine Brandt, Tel. 49-(0)30-47036783. Email:

Der Seminarhof Proitzer Mühle im Norden Deutschlands, in den Hügeln des Naturschutzparks Elbufer, umgeben von Wäldern, Wiesen und Seen ist eine denkmalgeschützte Wassermühle, deren Geschichte bis ins 14. Jhdt. zurückreicht. Die auf einen sehr guten Standard modernisierten Gebäude liegen auf einem 10 ha großen Grundstück und haben einen großen Tanzraum (mit hölzernem Parkettschwingboden), in dem 200 Personen tanzen können. Es gibt viele Möglichkeiten zum Spazierengehen, Radfahren und Reiten (Du kannst sogar Dein eigenes Pferd mitbringen!). Das nächste Dorf, Schnega, 4 km entfernt, ist über Uelzen mit dem Zug erreichbar. Die nächstgelegenen Flughäfen sind Hamburg und Hannover (mit Zugverbindungen). Ausführliche Details zur Anreise werden nach der Anmeldung verschickt. Für mehr Informationen und Wegbeschreibung siehe: www.proitzer-muehle.de

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